Ice-Zeit Gästebuch

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Brigitte Müller aus Schweiz schrieb am 8. Dezember 2008
Nun sind bereits einige Monate seit der Islandreise vergangen, und noch immer lassen mich diese überwältigenden 2 Wochen nicht los: Faszination pur.
Auf der tiefschwarzen Fulkan-Erde Schritt um Schritt vorangehen, jeweils begleitet vom leisen Knirschen unter der Schuhsohle. Oder dem tosenden Rauschen der hohen Wasserfälle lauschen… Der feine Duft von Thymian, der einen während des Gehens liebevoll umzingelt. Das hoch gewachsene weiche Moos, welches sich auf dem kargen Lavauntergrund festkrallt.
Wir testeten es und ruhten uns darauf aus, man konnte sich vorstellen noch Stunden vor sich hin zu träumen.
Die ungewohnte Farbenpracht der Berge, Gletscher, Blumen und Seen. Eine Farbpalette von türkis zu rosa bis zum tiefen schwarz in stufenlosen weichen Übergängen, so präsentierten sich die Berge. Unglaublich. Die extremen Launen des Wetters verschafften uns Abwechslung, Ich genoss es, wenn mir der Regen ins Gesicht klatschte doch nach 20 Minuten war alles vorbei, und schon öffnete sich ein tiefblauer Himmel, die Wolken zogen im Eiltempo vorbei, Regenbogen in allen Breiten und Höhen zauberten sich an den Himmel, wie ich sie so noch nirgens gesehen habe.
Zum Anfassen nah lagen uns die gewaltigen, grossen Gletscher zu Füssen.
Das enorme Gewicht von Eis, Firn und Schnee, welche donnernd abbrechen, diese abgebrochenen Eisstücke, die vielmals selber wieder in grössere und kleinere Stücke zerfallen, die durch die Strömungen weit ins Meer hinaus transportiert werden.
Ein unvergessliches Naturschauspiel, wie sich die bizarren, zerteilten Eisblöcke durch die brausenden Wellen im Meer drehen und wenden und zuletzt wie Kristalle am schwarzen Lava–Strand ruhen.
Augenblicke, in denen meine Kamera Nebensache wurde und ich vorerst alles auf mich einwirken lassen musste.

Was aber nicht vergessen werden soll: ein riesiges Dankeschön an unseren top Reisebegleiter Michi, welcher uns mit viel Engagement an Orte führte, an denen während Stunden keine 'fremden' Menschen anzutreffen waren. Mit viel Witz, Charme und enormem Wissen vermittelte er uns zudem viel Interessantes über das Land.
Leider konnte ich mir nicht alles merken, weil meine Gedanken manchmal noch irgendwo am Gletscher klebten oder am Überqueren eines eisigen Gletscher–Flusses. Oder auch an meinem defekten Stativ, welches den ehrenvollen Platz auf dem Gletscher bekam………

Vielen Dank auch an unsere Reisebetreuerin Rose Marie Kramer, die uns immer mit fotografischen Tipps und Tricks zur Seite stand, wie zum Beispiel das Vorführen der Sensor-Reinigung, welche einige von uns mit Erfolg in die Praxis umsetzten.

Auf jeden Fall ist diese Veranstaltung ein sehr empfehlenswerter Reisetipp!

Brigitte Müller Schweiz
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